Unsere Erinnerungen an frühere Auftritte

Cindy voll dabei!

 

 

 

 

 Saarländisches Musikertreffen 2011 in Schmelz

*** 17. Juni 2011 ***

 

Nicht zu fassen ….

Musikertreffen rockt das Brauhaus in Schmelz

 

Leider nur einmal im Jahr treffen sich saarländische Musiker aller Stilrichtungen um miteinander und füreinander Musik zu machen. Unter dem diesjährigen Motto „Let´s have a Party“ trafen sich Solisten ebenso wie verschiedene Formationen im Brauhaus in Schmelz.



....Swing Ensemble auch.

Als eigentlich neutraler und unerfahrene Beobachter ahnte ich nicht, welche Entwicklung der Abend nehmen würde, als ca. 60 Musiker sich nach und nach beim Bühnenzelt einfanden.

 

Den Start machte ein kleines aber feines Gitarrenensemble welches die Bude langsam aufwärmte und freundlichen Beifall erhielt..

 

Mit einem Mordsvolumen knallte dann „Country music“ derart von der Bühne, dass die Grand old Opry gewackelt hätte. Die Sängerin der Band begeisterte durch die Präsenz mit der sie Stimme und Körper zum Einsatz brachte. Die Leadgitarre war ihr kongenialer Begleiter. Riesenapplaus und Zugabe – natürlich.

 



Country mit "Feuer"

Fast als könne es nicht anders sein, folgte das nächste Genre der amerikanischen „Klassik“. Dixie, Blues und Swing im traditionellen Stil und typischer Besetzung - vom Conferencier als „Gebläse“ bezeichnet :-) - heizte dem Volk weiter ein. Auch hier setzte die Sängerin der Band tolle Akzente und überzeugte mit offenbar geschulter Stimme. Der originelle Bandleader conferierte mit Humor. New Orleans ließ grüßen und das sachverständige Publikum dankte mit heftigem Beifall.

 

Was dann auf die Bühne kam, wirkte auf mich zunächst wie eine coole Studioband. Kaum aber waren die Mikros offen, machten die sichtbar topgelaunten Profis mächtig Dampf auf und drehten die Partyschraube kräftig nach oben. Welthits vom Feinsten, in begeisternder Manier vorgetragen, rissen das Publikum von den Stühlen. Wie man hörte, soll die Formation zuweilen auch in „Regierungskreisen“ Furore machen.

 



.... regierungserfahren?

Mit einem virtuosen Klaviersolo ging es dem Höhepunkt des Abends entgegen. Von klassischer Musik - am Rande des Jazz interpretiert - bis zum Boogie ging es bei diesem Vortrag. Das Auditorium spendete stehend Beifall und ließ den Künstler nicht ohne Zugabe von der Bühne.

 

Ebenso erging es der bekannten Fernsehkünstlerin Cindy, die sich spontan ebenfalls an das Mikrofon bitten ließ. Mit sichtbarem Vergnügen und Titeln wie „Summertime“ stieg sie in die Party ein. Rasender Applaus!

 

Mit einer Riesengaudi für sich selbst sowie für die Zuhörer rockte eine Band aus dem „Moselfränkischen“ anschließend die Bühne und verbreitete damit einen Mordsspaß. Der Frontmann mit seiner Mundharmonika und irre guten Laune war das I-Tüpfelchen. Jubelnde Begeisterung. Merci dafür!

 

Und dann die Krönung! Nachdem zunächst noch eine Solistin, sich selbst am Piano begleitend, mit beeindruckender Stimme für atemlose Stille gesorgt hatte, ging die Post endgültig ab. Kaum war der besonders herzliche Applaus für das Gesangssolo verklungen, fanden sich in wechselnder Besetzung fast alle Musiker nochmals auf der Bühne ein. Wechselnd zwischen „Sail along silvery moon“ und „Let´s have a party“ ging es auf der Bühne und an den Tischen hoch her. Ohne Ende wurde musiziert, gesungen, getanzt, gelacht und immer wieder applaudiert.

 

Der kleine Beobachter aber konnte nicht fassen was er hörte und sah. Das Musikertreffen hatte sich unversehens in ein strahlend-fröhliches Musikfest verwandelt, an das man noch lange denken wird.


 



Die Virtuosen

 

Bericht eines begeisterten musikalischen Laien.

 


*****

 


"Feststimmung"

 

 

Ein rauschendes Fest.

 

*** 26. August 2011 ***


 

Fröhliche Musik bei Sturm und Regen auf dem

Pähter Summerhahn.

 

Grauer Himmel und stürmische Winde in Pachten. Wir hatten uns auf das Engagement unserer Band bei dem traditionellen Pachtener Ortsteilfest gefreut und trafen pünktlich zum Soundcheck auf dem Festplatz ein. Gut vorbereitet und in bester Laune vertrauten wir darauf, dass der Himmel nicht unbedingt zu unserem Auftritt seine Schleusen öffnen würde.


Und schon rauschte der Regen los!

 



... und schon rauschte der Regen los!

Besucher, Tische, Bänke und die Bühne waren im Nu klatschnass und jeder der konnte flüchtete an ein trockenes Plätzchen. Das hinderte unsere Band aber nicht daran, auf dem Podium ihr Bestes zu geben und sich mit fortschreitendem Abend sogar noch richtig in Laune zu spielen. Man kämpfte tapfer gegen fort gewehte Notenblätter, nasse Instrumente und zunächst recht unterkühlte Zuhörer an.

 

 

Uns machte der Regen nichts aus.

Zwar waren die frei stehenden Sitzgarnituren nicht benutzbar - aber unter den Dächern der Pavillions drängten sich die unverzagten Festbesucher und spendeten mehr und mehr Applaus. Wahrscheinlich dachten sie genau wie wir:

"Jetzt grad seläätz"

Die Nacht zieht ein.

Jedenfalls hielten Besucher und Band bis annähernd Mitternacht aus und trotzten den widrigen Umständen. Für uns auch schon deswegen selbstverständlich, weil wir niemals einen Veranstalter oder seine Gäste im Stich lassen würden. Ehrensache!

 

Dem Pähter Summerhahn wünschen wir beim nächsten Mal besseres Festwetter und uns, dass wir wieder dabei sein werden.